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Posttraumatische Verbitterungsstörung

A. Kernkriterien:
1. Lebensereignis: einmaliges und schwerwiegendes Lebensereignis, in dessen direkter Folge die Störung entstanden ist.
2. Ursachenzuschreibung: auslösendes Ereignis ist dem Patienten bewusst und wird von ihm als Ursache der Erkrankung identifiziert.
3. Ungerechtigkeitserleben: auslösendes Ereignis wird als ungerecht, herabwürdigend und/oder kränkend wahrgenommen.
4. Reaktivierung: erneute emotionale Erregung und Verbitterung, wenn das Ereignis angesprochen wird.
5. Intrusionen: wiederholte intrusive Erinnerungen; nichts zu vergessen ist dem Patienten wichtig.
6. Schwingungsfähigkeit: keine Beeinträchtigung der emotionalen Schwingungsfähigkeit; ungestörte Affektregulation wenn der Patient abgelenkt ist; teilweise Freude beim Gedanken an Rache.
7. Erstmanifestation: keine manifeste psychische Störung im Jahr vor dem auslösenden Ereignis; gegenwärtiger Zustand kein Rückfall einer vorbestehenden psychischen Erkrankung.

B. Zusatzsymptome
1. Hilflosigkeit: Patient nimmt sich als Opfer und hilflos wahr und nicht in der Lage, das Ereignis oder seine Ursache zu bewältigen.
2. Selbstvorwürfe: Selbstvorwürfe, das Ereignis nicht verhindert zu haben und nicht damit umgehen zu können.
3. Heilungsambivalenz: Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Befinden; Unsicherheit, ob die Wunde heilen gelassen werden sollte.
4. Suizidgedanken: Suizidgedanken.
5. Dysphorie: dysphorisch-aggressiv-depressive Grundstimmung, erinnert auf den ersten Blick an Depression mit somatischem Syndrom.
6. Körperbeschwerden: unspezifische somatische Beschwerden (z. B. Schlafstörungen, Appetitverlust, Schmerzen).
7. Vermeidung: phobische Vermeidung des Orts oder Urhebers des auslösenden Ereignisses.
8. Antriebsblockade: Antriebsreduktion oder -blockade, eher im Sinne eines Verharrens als einer Unwilligkeit.

📙 Link zum Buch: „Deutschland will nicht mehr“: https://www.raphael-bonelli.com/deutschland

QUELLENHINWEIS: RPP Institut

Der Beitrag verfällt am 07.03.27 01:29.

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Die Inhalte der Beiträge müssen nicht zwingend mit meiner Meinung übereinstimmen. Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr. Ich bin keine Redaktion und kann Informationen daher oft nur schwer – wenn überhaupt – überprüfen.

Diese Informationen sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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