Der Attentäter von Berlin war polizeibekannt. Er wurde vom Verfassungsschutz beobachtet. Trotzdem konnte er sich frei in Deutschland bewegen. Er war Teil einer gescheiterten Politik, die bereits bekannte Gefährder zu oft nicht konsequent stoppt.
Nicht nur die Strafen sind zu lasch – auch die Polizei wird im Stich gelassen: durch zu wenig Rückendeckung, zu geringe Ausstattung und zu wenig politischen Willen, konsequent durchzugreifen.
Dazu Manuel Ostermann, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft: „Eine Polizistin verabschiedet sich heute ganz bewusst von zu Hause“ […]. „Es war immer schon ein gefährlicher Job, aber so gefährlich wie jetzt musste er nicht sein“ […]. „Nahezu 80 Messerdelikte pro Tag“ […], so Manuel Ostermann.
Im Interview mit Tichys Einblick erzählt er vom fehlenden Schutz derjenigen, die jeden Tag für die Sicherheit der Bürger einstehen.
Zudem gebe zu wenige Abschiebehaftplätze. Zu wenig politische Konsequenz. Zu viel Bürokratie. Zu viele Zuständigkeiten, die im Ernstfall niemanden schützen.
Wer ausreisepflichtig ist, darf nicht im Niemandsland zwischen Justiz, Behörden und politischem Wegsehen verschwinden.
Kapitel
00:00 Messer-Terror & Kontrollverlust: Polizisten schutzlos ausgeliefert?
01:15 Staatsversagen: Warum IS-Sympathisanten frei herumlaufen
04:18 Beamten-Bashing: Wie die Politik unsere Einsatzkräfte opfert
08:21 Systemkollaps: Was der Polizei zur Terrorabwehr wirklich fehlt
14:46 Anarchie droht: Wenn der Rechtsstaat endgültig kapituliert
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QUELLENHINWEIS: Tichys Einblick
Der Beitrag verfällt am 02.12.26 03:22.
