Europa scheint sich auf einen Krieg vorzubereiten, bei dem nur noch eine Kleinigkeit fehlt: der Krieg. Russische Drohnen, hybride Angriffe, Sabotage, Provokationen – inzwischen lässt sich erstaunlich vieles unterbringen, solange am Ende Moskau auf dem Etikett steht. Während in Nordeuropa die nächste Eskalationsstufe diskutiert wird, erklärt Kasachstans Präsident Tokajew ausgerechnet in Berlin, warum er Putin für einen außergewöhnlichen Staatsmann hält. Auch bei Butscha tauchen erneut russische Dokumente und Vorwürfe auf, die im Westen kaum Beachtung finden, während der Spiegel bemerkenswerte Verrenkungen unternimmt, um Leid in der Ukraine politisch einzuordnen. Gleichzeitig warnt Moskau die NATO immer deutlicher vor einer direkten Konfrontation, und auf dem Schlachtfeld verändert Russland offenbar seine Strategie. Was davon Propaganda ist, was belegbar und was schlicht nicht ins gewünschte Bild passt, wäre eigentlich eine interessante Debatte. Aber dafür müsste man erst einmal aufhören, hinter jeder Drohne, jedem Kabelbruch und jedem verdächtigen Schatten den Kreml zu vermuten. Röper und Stein sortieren die Woche – wie immer mit einer gewissen Grundskepsis gegenüber allen Beteiligten.
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Der Beitrag verfällt am 03.02.27 02:43.

