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Machtkalkül statt Bürgerlicher Revolution. Warum die Eskalation im Iran kein Umsturzprojekt ist, sondern Teil einer größeren amerikanischen Ordnungsarchitektur.
Seit dem 28. Februar 2026 intensiviert sich die Konfrontation zwischen Washington und Teheran. Die Operationen „Epic Fury“ und „Roaring Lion“ stehen für massive Luft- und Raketenschläge auf militärische Infrastruktur in Teheran, Isfahan, Qom und auf Marineanlagen. Die politische Begleitung ist entsprechend deutlich. Die Rhetorik aus Washington ist schärfer als in früheren Episoden.
Doch wer hinter die Bilder blickt, erkennt weniger ein isoliertes Machtduell als eine Bewegung innerhalb einer größeren Neuordnung.
Ein Regimewechsel im Iran wäre kein regionaler Eingriff, sondern ein Eingriff in die globale Machtarchitektur. Rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls passiert die Straße von Hormus. Eine nachhaltige Destabilisierung dieser Route würde Energiepreise strukturell erhöhen. Bereits moderate Preisbewegungen wirken in industrialisierten Volkswirtschaften auf Inflationspfade und Zinserwartungen. Kapital reagiert schneller als politische Programme.
Hier beginnt die strategische Verschiebung …
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Der Beitrag verfällt am 29.06.26 07:44.

