Für die Gesundheit soll weniger Geld zur Verfügung stehen. Gleichzeitig steigen die Ausgaben für die Bundeswehr auf rund 140 Milliarden Euro. Warum müssen Patienten mehr bezahlen, während für die Aufrüstung immer neue Milliarden bereitgestellt werden?
In dieser Folge von „In einfacher Sprache“ schauen wir uns an, wofür die Bundesregierung unter Friedrich Merz unser Steuergeld ausgeben möchte – und welche Folgen diese Entscheidungen für die Bürger haben.
Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 sieht vor, den Etat des Gesundheitsministeriums von rund 21,8 Milliarden Euro auf 14,3 Milliarden Euro zu senken. Gleichzeitig sollen die gesetzlichen Zuzahlungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte steigen.
Wer ein Medikament auf Rezept bekommt, soll künftig mindestens 7,50 Euro statt bisher 5 Euro zuzahlen. Ein Krankenhausaufenthalt soll 15 statt 10 Euro pro Tag kosten. Das bedeutet 50 Prozent höhere Zuzahlungen.
Doch warum wird gerade bei der Gesundheit gespart?
Wir erklären, wie unser Steuersystem funktioniert, wofür die Regierung Geld ausgibt und welche politischen Prioritäten dahinterstehen.
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Der Beitrag verfällt am 19.02.27 02:43.

