In Kissler Kompakt (KK 361) analysiert Alexander Kissler ein Gespräch von Harald Schmidt bei Deutschlandfunk Kultur und dessen gelassenen Blick auf die Demokratie nach den Wahlerfolgen der AfD. Seine These: Schmidt ist kein „Musterdemokrat", der bei jedem unerwünschten Wahlergebnis Panik bekommt, sondern schlicht ein Demokrat, der dem Willen des Souveräns vertraut – und das ist in diesen Tagen eine Menge.
Im Fokus stehen Schmidts Unterscheidung zwischen echten Demokraten und misstrauischen „Musterdemokraten", der von ihm benannte Faktor Glaubwürdigkeit (Siegmund auf dem Moped versus Klingbeil mit abmontierten Stützrädern), seine Abrechnung mit aktivistischen Journalisten und kontraproduktiven Spiegel-Titeln sowie sein zynischer Rat an alle, denen Wahlergebnisse nicht passen: das Ergebnis vorher festlegen oder die Wahlen gleich abschaffen. Kissler zeigt, warum hinter der „Brandmauer" ein undemokratischer Geist steckt – und weshalb Demokratie den Eigensinn der Individualisten braucht.
👉 Was unterscheidet einen echten Demokraten von einem „Musterdemokraten", der der Volksherrschaft misstraut?
👉 Warum entscheidet Glaubwürdigkeit über Wahlerfolg – und wo verspielen etablierte Politiker sie?
👉 Und was entlarvt Schmidts zynischer Rat, das erwünschte Wahlergebnis einfach vorab festzulegen, über die Haltung der Brandmauer-Politik?
Kissler Kompakt – der erste Kommentar des Tages.
Folgen Sie uns auch auf unseren anderen Kanälen
https://www.instagram.com/kissler_alex/
https://de.linkedin.com/in/alexander-kissler-61b19771
https://x.com/DrKissler
#kisslerlive #kisslerkompakt #nius
QUELLENHINWEIS: Stimmt! Der Nachrichten-Talk
Der Beitrag verfällt am 18.01.27 03:15.
