Eine Glühbirne brennt seit über 120 Jahren. Deine hält vielleicht ein Jahr. Das ist kein Zufall.
Dieses Video erzählt die Geschichte hinter einer der folgenreichsten wirtschaftlichen Entscheidungen des 20. Jahrhunderts – und sie beginnt ausgerechnet in Deutschland. Am 23. Dezember 1924 trafen sich in Genf die mächtigsten Glühbirnenhersteller der Welt. Die treibende Kraft: Wilhelm Meinhardt, Chef des deutschen Konzerns Osram. Was sie beschlossen, nennt man heute ‚geplante Obsoleszenz‘ – die absichtliche Verkürzung der Lebensdauer von Produkten.
Wir schauen uns an, warum Osram überhaupt diesen Schritt wagte, was das Phoebus-Kartell war, wie es funktionierte und welche Spuren es bis heute hinterlässt. Denn die Frage, warum die Waschmaschine der Großmutter dreißig Jahre lief und die neue nach sieben Jahren stirbt, hat eine konkrete Antwort – und die ist unbequemer, als die meisten ahnen.
Ein dokumentarischer Blick auf Wirtschaftsgeschichte, Ingenieurskunst, Kartellrecht und das Versprechen von ‚Made in Germany‘.
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Der Beitrag verfällt am 26.01.27 06:19.

