Ex-BND-Chef in Haft – Maaßen: Was läuft hier wirklich ab?
Die Affäre um Ex-BND-Präsident August Hanning wird inzwischen als internationaler Geheimdienstskandal dargestellt. Doch der entscheidende Punkt gerät dabei leicht aus dem Blick: Bislang handelt es sich um einen Verdacht, nicht um einen nachgewiesenen Landesverrat. Hanning sitzt seit dieser Woche wegen des Verdachts auf geheimdienstliche Agententätigkeit und versuchten Landesverrat in Untersuchungshaft. Vieles ist ungereimt. Eine zunächst kolportierte Spur nach Aserbaidschan wird von Baku ausdrücklich bestritten.
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, der Hanning seit 25 Jahren kennt, warnt: Es gilt in jedem Fall die Unschuldsvermutung.
Ausländische Geheimdienste übrigens hüten sich davor, Verratsfälle öffentlich zu machen. Sie würden versuchen, dies intern ohne großes Aufsehen zu regeln, weil klar ist: Der Schaden ist in jedem Fall da, wenn so etwas öffentlich wird. Ein ausführliches TE-Wecker Gespräch mit Hans-Georg Maaßen.
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QUELLENHINWEIS: Tichys Einblick
Der Beitrag verfällt am 11.02.27 03:23.

