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Der Vortrag „Das Brooklyn Projekt“ beim Kongress für Grenzwissen 2026 erzählt eine Geschichte, die weit über den bekannten Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen bislang wenig beachtete E-Mails über künstliche Intelligenz, Bewusstseinsforschung, Genetik und die Suche nach Unsterblichkeit.

Warum interessierte sich Epstein für einige der bedeutendsten KI-Forscher seiner Zeit – und was genau sollte das „Brooklyn Project“ erreichen?

Jeffrey Epstein war nicht nur Mittelpunkt eines der größten Missbrauchsskandale unserer Zeit. Er pflegte auch ein weitreichendes Netzwerk aus Wissenschaftlern, Technologieunternehmern und Investoren. Doch welches Ziel verfolgte er damit?

Als im Februar 2026 weitere Epstein-Akten veröffentlicht wurden, stieß der Filmemacher und Autor Frank Höfer auf eine bemerkenswerte E-Mail vom 6. Juni 2007. Der berühmte KI-Forscher Marvin Minsky sprach darin von einem Projekt namens „The Brooklyn Project“.

Im Anhang befand sich ein sechsseitiger Entwurf, der eine mehrjährige Forschungsinitiative zur Entwicklung allgemeiner künstlicher Intelligenz beschrieb.

Dieser Fund wurde zum Ausgangspunkt einer umfangreichen Recherche.

Beim Kongress für Grenzwissen 2026 stellt Frank Höfer seine Ergebnisse vor und rekonstruiert anhand zahlreicher E-Mails ein bislang wenig beachtetes Kapitel des Epstein-Netzwerks.

Die zentrale Frage: Sollte künstliche Intelligenz helfen, das Altern und Sterben des Menschen zu überwinden?

Die Dokumente führen zu bedeutenden Persönlichkeiten und Institutionen aus der internationalen Wissenschafts- und Technologiewelt.

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen:

-Marvin Minsky, Hal Abelson und Gerald Sussman: Die frühen Entwürfe des Brooklyn Project und die Verbindung zum MIT.
-Ben Goertzel und OpenCog: Der Plan, eine allgemeine künstliche Intelligenz zu erschaffen, die irgendwann selbstständig wissenschaftliche Probleme lösen könnte.
-Joscha Bach: Philosophische Diskussionen mit Epstein über Bewusstsein, Intelligenz, Kreativität und das menschliche Selbst.
-Harvard und Martin Nowak: Wissenschaftliche Treffen, bei denen sich Forscher aus unterschiedlichsten Disziplinen austauschten.
-George Church und die Genetik: Genomforschung, CRISPR und Überlegungen zur biologischen Lebensverlängerung.
-Bryan Bishop: Ein Finanzierungsvorschlag für Forschung an genetisch veränderten menschlichen Embryonen und möglichen Klonverfahren.
-Ed Boyden und die Neurowissenschaften: Optogenetik und die Frage, wie sich neuronale Prozesse gezielt beeinflussen lassen.
-Nectome und Robert McIntyre: Die Konservierung von Gehirngewebe und die theoretische Möglichkeit, Informationen über mentale Zustände für die Zukunft zu bewahren.
-Dmitry Itskov und die Initiative 2045: Vorstellungen von künstlichen Körpern, digitalem Bewusstsein und technischer Unsterblichkeit.
-Peter Thiel, Reid Hoffman und weitere Investoren: Verbindungen zwischen wissenschaftlichen Ideen, privatem Kapital und technologischen Zukunftsprojekten.

Höfer untersucht außerdem Epsteins Interesse an außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen, psychedelischen Substanzen, virtueller Realität und neuen Methoden zur Erforschung des menschlichen Geistes.

Von MKULTRA zum Brooklyn Project

Der Vortrag beginnt mit einem historischen Rückblick auf nationalsozialistische Menschenversuche, Operation Paperclip und die späteren CIA-Programme zur Erforschung und Beeinflussung menschlichen Verhaltens.

Frank Höfer entwickelt daraus die These, dass das Brooklyn Project eine neue Phase der Erforschung und möglichen technischen Veränderung des Menschen repräsentiert.

Während sich sein Buch „Der programmierte Mensch“ mit der Geschichte der Bewusstseinsmanipulation und Geheimdienstforschung beschäftigt, richtet „Das Brooklyn Projekt“ den Blick auf Epstein und sein internationales Wissenschaftsnetzwerk.

Dabei wird eine grundsätzliche Frage sichtbar:

Was geschieht, wenn die Erforschung des menschlichen Bewusstseins, die Entwicklung künstlicher Intelligenz und die gezielte Veränderung des menschlichen Erbguts in einem privaten Netzwerk zusammenlaufen?

Der Vortrag präsentiert dokumentierte Korrespondenzen und die darauf aufbauenden Schlussfolgerungen des Autors. Forschungspläne und diskutierte Möglichkeiten sind dabei nicht automatisch Belege für ihre tatsächliche Umsetzung. Auch die angenommene Verbindung zu früheren Geheimdienstprogrammen ist eine Interpretation des Referenten.

Frank Höfer – Das Brooklyn Projekt: Was über Epstein bisher kaum jemand wusste

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Der Beitrag verfällt am 26.02.27 02:44.

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