Mit unserem heutigen Studiogast Timo Janisch sprechen wir in der Sendung über Transgenerationale Epigenetik. Ein spannendes und zunehmend relevantes Forschungsfeld, das untersucht, wie Umweltfaktoren und Lebensstile von Eltern und Großeltern die Genexpression ihrer Nachkommen beeinflussen können – ohne Veränderungen in der DNA-Sequenz selbst. Dabei geht es vor allem darum, wie epigenetische Markierungen, wie Methylgruppen oder Histonmodifikationen, von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Diese Markierungen können die Aktivität bestimmter Gene regulieren und somit gesundheitliche oder verhaltensbezogene Merkmale über Generationen hinweg beeinflussen.
Die Entdeckung der transgenerationalen Epigenetik hat unsere Auffassung von Vererbung revolutioniert. Während die klassische Genetik davon ausgeht, dass Informationen ausschließlich über die DNA weitergegeben werden, zeigen epigenetische Studien, dass auch Erfahrungen, wie z. B. Stress, Ernährung oder Toxine, Auswirkungen auf die Genregulation haben können, die über mehrere Generationen hinweg weitergegeben werden. Das bedeutet, dass nicht nur die Gene der Eltern, sondern auch ihre Lebensumstände, in die Entwicklung und Gesundheit der Kinder und Enkelkinder Einfluss nehmen können.
Ein prominentes Beispiel für transgenerationale Epigenetik ist die Forschung zu Hunger und Nahrungsmangel. Studien haben gezeigt, dass Kinder, die in Zeiten von Hunger geboren wurden, oft nicht nur selbst gesundheitliche Probleme entwickeln, sondern auch ihre Nachkommen dadurch beeinflussen können. Auch psychische Belastungen wie Trauma oder Stress können epigenetische Spuren hinterlassen, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden.
Transgenerationale Epigenetik eröffnet somit neue Perspektiven auf die Entstehung von Krankheiten und die Rolle der Umwelt im Vererbungsgeschehen. Sie zeigt, dass der Einfluss von Erziehung und Lebensbedingungen weit über das Individuum hinausgehen kann und in die Gene der kommenden Generationen eingeprägt wird.
▬ Zu Gast ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Timo Janisch, Systemischer Coach, TraumaDialog Practitioner, Epigenetik Coach-Ausbilder, Gründer von HealVersity
Moderation: Britta Berthold
Sendungsnummer: NBas_250122_S1_healversity_janisch
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„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren, nicht mal Krebs“.
Mit dem Zitat von Dr. Otto Warburg, Biochemiker und Nobelpreisträger, haben wir uns inspirieren lassen und die facettenreiche tiefsinnige Naturheilkunde mit allen ihren Wirkungen, durch Beobachtungen von Experten, zu dokumentieren begonnen. Diese Erfahrungsschätze verstehen wir als Komplementierung zu einer ganzheitlichen holistischen Sichtweise an. Daher sollten sie zu der in vielerlei Hinsicht schon brillanten Schulmedizin, hinzugezogen werden.
Mit dem Betreiben dieses TV-Senders wollen wir den Zuschauern dieses Wissen näherbringen, sodass der Zuschauer für Prävention – oder bei einem Krankheitsverlauf – weitere Perspektiven für seinen Weg in Betracht ziehen kann.
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