Elektro-Lkw ohne Strom: Ladenetz fehlt, CO₂-Vorgaben für LKW, Milliardenstrafen drohen
Heute geht in Hannover auf dem Messegelände die Zeit der schweren Brummis zu Ende. Die IAA der Nutzfahrzeuge, ist vorbei. Die Werbesprüche der Politik waren groß, die von einer elektrischen Zukunft des Lastwagenverkehrs reden. „Jetzt gilt es, den Ausbauturbo zu zünden“, sagt VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Allerdings habe „Die Politik in Europa ihre Aufgabe, eine leistungsfähige Infrastruktur für elektrische Nutzfahrzeuge zur Verfügung zu stellen, sträflich vernachlässigt“.
Auch im Nutzfahrzeugsektor schweben wie bei Elektro-Autos illusorische Vorgaben einer grün-getriebenen EU, nach der LKW elektrisch mit Batterien angetrieben werden müssen – unabhängig davon, ob möglich und sinnvoll oder nicht.
Doch ein funktionierender Lastwagen ist noch kein funktionierendes Verkehrssystem. Denn die entscheidende Rechnung beginnt hinter dem Stecker. Denn welche Rohstoffe, welche Stromleitungen und vor allem welche Kraftwerke braucht ein Land, das seinen Güterverkehr elektrifizieren will? Die Industrie fordert Ladeinfrastruktur. Doch woher der Strom kommen soll, bleibt offen. Sicher ist nur: von Windrädern eher nicht.
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QUELLENHINWEIS: Tichys Einblick
Der Beitrag verfällt am 21.01.27 03:20.
