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In der Maischberger-Talkrunde stellte Sandra Maischberger Til Schweiger die direkte Frage: Trump oder Putin? Schweiger antwortete klar mit „Putin“, fügte aber sofort hinzu: „Aber eigentlich alle.“

Dann lieferte er eine kurze Geschichtsstunde: Die Russen hätten Hitler im Wesentlichen besiegt, die Amerikaner seien erst spät eingestiegen, aus Angst vor einer kommunistischen Übernahme Europas. Seitdem habe Russland nur wenige Kriege geführt (Afghanistan, Georgien, Krim), während die USA in Südamerika und im Mittleren Osten massiv interveniert hätten – oft unter Vorwänden wie Demokratie oder Freiheitskämpfern, die sich später als Problem erwiesen.

Maischberger reagierte mit einem überraschten „Was?“, Schweiger blieb ruhig und betonte, er sei nicht anti-amerikanisch.

Ein Moment, der zeigt: Manchmal reicht eine nüchterne historische Einordnung, um die übliche Einseitigkeit in der Kriegsdebatte sichtbar zu machen.

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Der Beitrag verfällt am 05.08.26 04:54.

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