Alexander Kühn spricht mit Dr. Sabine Stebel über neue Unterlagen aus einer IFG-Anfrage an das BfArM. Im Zentrum stehen Dokumente, die laut Stebel zeigen sollen, wie eng politische Vorgaben, Behördenkommunikation und medizinische Regulierung während der Corona-Zeit miteinander verflochten waren.
Stebel erklärt, welche Rolle das BfArM als weisungsgebundene Bundesbehörde spielt, warum es bei Medizinprodukten, Masken, Tests und Arzneimitteln auf die genaue regulatorische Einordnung ankommt – und weshalb sie die neuen Dokumente für brisanter hält als viele bisherige Veröffentlichungen.
Besonders im Fokus stehen Fragen zu Masken, Schnelltests, PCR-Tests, Ivermectin, Remdesivir und Paxlovid. Laut Stebel zeigen die Akten ein Muster: Politisch gewünschte Maßnahmen seien erleichtert, ungewollte Alternativen dagegen erschwert worden.
Außerdem geht es um die möglichen juristischen Folgen: Wenn Gerichte, Behörden und Bürger damals nicht über alle relevanten Daten verfügten – müssten dann alte Entscheidungen, Urteile und Maßnahmen neu bewertet werden?
Ein Gespräch über Behördenakten, politische Verantwortung, wissenschaftliche Unsicherheit, Corona-Aufarbeitung und die Frage, ob die eigentlichen Belege erst jetzt auf den Tisch kommen.
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Der Beitrag verfällt am 19.01.27 02:40.
