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Sie gaben ihr Gold, ihre Ersparnisse, die Zukunft ihrer Kinder – im festen Glauben, dem Vaterland zu dienen. Was sie zurückbekamen, war am Ende nichts wert.

Die deutschen Kriegsanleihen des Ersten Weltkriegs gehören zu den folgenreichsten Finanzoperationen der Geschichte – und zu den am wenigsten verstandenen. Zwischen 1914 und 1918 lieh sich das Deutsche Reich insgesamt 98 Milliarden Mark vom eigenen Volk. Nicht von Banken, nicht von ausländischen Gläubigern – sondern von Arbeitern, Handwerkern, Hausfrauen und Rentnern, die ihr Erspartes in Schuldverschreibungen des Reiches tauschten.

Dieses Video erzählt, wie dieses System funktionierte, auf welcher gewagten Wette es beruhte und warum es von Anfang an eine Einbahnstraße war. Es erklärt, wie die Aufhebung der Goldbindung bereits am 4. August 1914 den Weg zur Inflation ebnete, warum nur 6 Prozent der Kriegskosten über Steuern gedeckt wurden – und was das für jene bedeutete, die dem Staat vertraut hatten.

Eine dokumentarische Analyse über Staatsschulden, Inflation, Vermögensvernichtung und die Frage, ob das Ende dieser Geschichte von Anfang an absehbar war.

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Der Beitrag verfällt am 26.12.26 06:04.

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