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Wem gehört das Haus, in dem du wohnst? Schau in deinen Mietvertrag: Steht dort ein Mensch oder ein Firmenname? Und wer steht hinter diesem Namen?

In dieser Dokumentation öffnen wir die Akte deines Vermieters und verfolgen den Weg deiner Miete über mehrere Zwischenstationen bis zu einem Staatsfonds in Oslo.

Was dich erwartet: Wir schauen auf die aktuellen Zahlen des Zensus 2022. In Deutschland gibt es rund 43,1 Millionen Wohnungen, gut die Hälfte davon ist vermietet. Die Überraschung: Knapp zwei Drittel aller Mietwohnungen gehören Privatleuten, vom Erben eines Elternhauses bis zum Handwerker mit Altersvorsorge. Konzerne wie Vonovia oder LEG prägen vor allem die großen Städte, Genossenschaften und Kommunen halten zusammen rund ein Fünftel der Bestände.

Dann gehen wir zurück zu den Anfängen: zu den Terraingesellschaften und Millionenbauern der Gründerzeit, zur Mietskaserne, die mit geliehenem Geld gebaut wurde, zu den Werkssiedlungen im Ruhrgebiet, in denen Arbeitsvertrag und Mietvertrag aneinander hingen, und zur Margarethenhöhe in Essen als frühem Gegenentwurf. Von dort verfolgen wir, wie aus gemeinnützigen Siedlungen über Privatisierungen, Verkäufe und Börsengänge ein Markt wurde, auf dem Häuser immer dann den Besitzer wechseln, wenn sich das Geld verändert.

Eine Geschichte über Mieter und Vermieter, Schulden und Macht, über Wohnungspolitik, Immobilienmarkt und die Frage, wem unsere Städte eigentlich gehören.

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Der Beitrag verfällt am 26.02.27 05:59.

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