Wem gehört Deutschland – nicht im übertragenen Sinn, sondern ganz wörtlich? Diese Frage hat keine einfache Antwort. Und das ist kein Zufall.
Deutschland führt jede Kuh in einer Datenbank, erfasst jeden Euro Einkommen – aber es gibt kein öffentliches Verzeichnis, das zeigt, wem wie viel Land gehört. Das Grundbuch existiert, ist jedoch nicht öffentlich einsehbar. Forscher müssen schätzen, hochrechnen, Puzzleteile zusammensetzen.
In diesem Video zeichnen wir das Bild so genau, wie es die verfügbaren Daten erlauben. Wir erklären, warum der größte Waldbesitzer Deutschlands kein Fürst und kein Konzern ist, sondern der Freistaat Bayern mit rund 778.000 Hektar. Wir schauen auf die Rolle der Kirchen, deren Besitz sich auf tausende Pfarreien und Stiftungen verteilt. Wir beleuchten Adelshäuser, deren Wälder seit Jahrhunderten in derselben Familie liegen, und Investoren, die heute Agrarbetriebe kaufen, ohne dass eine Behörde zustimmen muss.
Dazu: die Enteignung von über drei Millionen Hektar nach der Wiedervereinigung, ein Volksentscheid mit 14 Millionen Ja-Stimmen, der trotzdem scheiterte, und die Frage, was die Lücke in der Statistik wirklich bedeutet.
Keine Verschwörungstheorie – sondern dokumentarische Spurensuche.
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Der Beitrag verfällt am 19.02.27 05:18.

