Forstliche Maßnahmen im Schutzgebiets-System des Leipziger Auwaldes – Januar 2026 – Kurzfassung
Erstellt in Zusammenarbeit mit Dipl.Biol.Axel Schmoll, Leipzig
Wir halten die ausgeführten Maßnahmen als absolut unverträglich mit den Schutzbestimmungen, wobei es sich um ein FFH-Gebiet, ein Vogelschutzgebiet sowie ein Naturschutzgebiet handelt.
Wer die im Schutzgebiet ausgeführten Maßnahmen sieht, wird kaum darauf kommen, dass es sich hier um die Tätigkeit einer echten ordnungsge,äßen Forstwirtschaft handeln kann. Vielmehr wirken die Folgen des Eingriffs für mich wie Vandalismus.
Erkennbar wird nicht nur keine Rücksicht auf die Auenböden genommen, diese werden durch Schwermaschinen maximal beeinträchtig, und zwear erkennbar nahezu auf gesamter Fläche. Es wird auf Naturverjüngung keine Rücksicht genommen und auch nicht auf die zuvor vorhandene Bodenvegetation und Fauna, vielmehr erfolgte flächige Störung bis Zerstörung – welche Erdkröte will solche Maßnahme wo überleben?
Es blieb kein älterer Baum verschon. Zudem wurden alte Gerinne des Luppe-Fließwassersystems stark beeinträchtigt – diese Strukturen werden jedoch für eine naturnahe Revitalisierung benötigt. Es braucht zu auenökologisch wiederbelebenden Maßnahmen nahezu keine künstlichen Gerinne, weil die dortige Auenlandschaft die alten Fließe weitgehend bewahrt hat!
Zu Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Wir werden über den Fortgang berichten, u.a. über das Ergebnis unserer Anfragen durch NuKLA e.V. sowie A.Schmoll.
Aueninstitut für Lebendige Flüsse, Nukla e.V. Leipzig, in Kooperation mit Stadtnatur, Dipl.-Bio. A.Schmoll
https://youtu.be/UtKstne92I0
QUELLENHINWEIS: Bernd Gerken
Der Beitrag verfällt am 09.06.26 14:02.

