Die Entgrenzung Deutschlands

Eva Herman im Gespräch mit Rico Albrecht und Andreas Popp

Die welthistorische Entscheidung zur Entgrenzung Deutschlands spaltet die Nation wie kein anderes Thema. Seit 2015 darf jeder einreisen und sich frei im Land bewegen, bis ihm nachgewiesen wurde, dass er kein Recht auf Asyl und keinen Flüchtlingsstatus hat. Niemand wird für den illegalen Grenzübertritt bestraft, sondern alle werden dafür bezahlt. Selbst jene, denen eine Gefährdung unserer Gesellschaft oder eine Straftat nachgewiesen wurde, dürfen in der Regel bleiben, solange sie wollen.

Da die Entgrenzung Deutschlands unter dem irreführenden Begriff „Flüchtlingskrise“ propagiert wird, lassen sich diejenigen, die ihn verwenden, in Linke und Rechte spalten und vom wesentlichen Thema ablenken: Es geht nicht um humanitäre Hilfe für Flüchtlinge, sondern darum, Deutschland zu verändern. Flüchtlingshilfe wäre in Syrien und Umgebung hundertfach effektiver und humanitärer. Stattdessen tragen deutsche Wirtschaftssanktionen dort weiterhin zum Leid von Flüchtlingen bei. Und deutsche Waffenexporte können bald noch billiger produziert werden, wenn entwurzelte Arbeitskräfte aus den geschädigten Ländern erbeutet werden.

Wie geht es weiter nach der putschartig vollzogenen Entgrenzung? Ist Deutschland noch zu retten, oder droht der Bürgerkrieg zwischen den von Medien und Politik gegeneinander aufgehetzten Seiten? Sollte man sich in Sicherheit bringen, lohnt es sich noch, Widerstand zu leisten, oder ist beides zugleich möglich? Eva Herman im Gespräch mit Rico Albrecht und Andreas Popp bei einem Seminar der Wissensmanufaktur in Kanada.

http://www.wissensmanufaktur.net/entgrenzung

QUELLENHINWEIS: Wissensmanufaktur.net

Powered by WPeMatico

Möchten Sie immer über neue Beiträge informiert werden? Dann melden Sie sich hier zum GRATIS Newsletter an.


Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.