Auenwald wieder beleben – was ist zu tun?

25 Minuten zu Flüssen und ihren Auen!
Auenwald wieder beleben – was ist zu tun?
Aus der nacheiszeitlichen Geschichte in unsere Zeit des von uns Menschen wesentlich ausgelösten und sogar Jahr für Jahr noch geförderten Artensterbens
Der Beitrag schließt mit einer Einladung zur Teilnahme am 3. Internationalen Auensymposium in Leipzig, das vom 9. bis 12. September in den Räumen der Alten Börse am Naschmarkt (beim kleinen Goethe-Denkmal) in der Innenstadt von Leipzig.
Nehmen Sie sich für diese drei Tage frei von Hier Arbeit, oder schauen wenigstens zeitweilig herein. Diesmal gehts um Wald und Fluß und Aue – und was man anderorts dafür tut.

Der Film ist bewusst kurz gefasst, die mitgeteilte Abfolge der Landschaftsentwicklung will einen ersten Überblick vermitteln.- Bis 1800 stand die mitteleuropäische Biodiversität in erstaunlich guter Wechselwirkung mit den Menschen. Gründe hierfür werden in anderem Zusammenhang betrachtet, sie haben viel mit der Tatsache zu tun, dass auch Europa von Natur aus ein intensiv genutztes Weideland wäre – allerdings intensiv von wilddiebenden Weidetieren, bevor der Mensch ein paar domestizierte.
Zwischen 1800 und 1900 wurden nahezu alle europäischen Fließgewässer gestreckt und kanalisiert, schließlich ab Mitte des 19. Jahrhunderts zusätzlich chemisch bis zum Gewässertod verschmutzt.
Seit 1970 (Jahr des Naturschutzes) un 1977 (Rote Listen erscheinen und vielfältige Naturschutzprogramm werden aufgelegt) bahnt sich ein Wandel an. Doch noch Imme vergiften wir unsere Äcker und unsere Nahrung, und nach immer düngen wir chemisch statt mit Kompost und Terra Preta.
Und noch immer bauen wir Monokulturen an, sogar auf Standorten der Auenwälder, wie wir es auch in Leipzig erleben müssen.
Monokulturen, vom Weizen und Mais bis zur Waldkiefer oder Fichte. Und noch immer glauben wir, wir müssten Schädlinge bekämpfen, statt endlich deren Bedeutung für die Heilung der Erd-Ökosysteme zu erkennen und UNSERE Art der Nutzung zu ändern. Dann wir die Natur wieder „funktionieren“ und wir Menschen haben global genug zu essen.

So einfach ist es nicht?

Mehr dazu folgt – in weiteren Filmen hier und bei YouTube.com/berndgerken.

Kontakt: profdrberndgerken@gmail.com

QUELLENHINWEIS: Bernd Gerken

Möchten Sie immer über neue Beiträge informiert werden? Dann melden Sie sich hier zum GRATIS Newsletter an.


Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.