Der ehemalige Tagesschau-Redakteur Alexander Teske hat ein neues Buch veröffentlicht: „Die Wochenkinder“.
Er schildert in dem Interview mit Eva Herman seine frühe Kindheit in einer DDR-Wochenkrippe: Montags früh wurde das damals mehrere Monate alte Kind abgegeben – und Freitagabends von der Mutter wieder abgeholt. Die Eltern durften niemals in das Betreuungsgebäude, das war untersagt: Die Kinder wurden an der Türe abgegeben.
Teske berichtet darüber, was das für eine Kinderseele bedeutet, auch über die zum Teil dramatischen Folgen für die später erwachsen gewordenen „Wochenkinder“, über lebenslange destruktive Prägungen und über die Beziehung zu seiner Mutter.
Ein hochspannendes Dokument über die Gefahren der Vernachlässigung und Deprivation von Kindern in den ersten Lebensjahren, in denen ihr Bedürfnis nach Nähe und Liebe zur Mutter so unendlich groß und wichtig ist.
Siehe auch: Eine Mutter erinnert sich: Karlas Sicht auf die Wochenkrippe
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Der Beitrag verfällt am 07.03.27 20:49.

