Nach dem Krieg stampfte Deutschland aus dem Nichts Millionen bezahlbarer Wohnungen aus dem Boden. Heute kämpfen junge Menschen in Großstädten um jede erschwingliche Wohnung. Wie passt das zusammen?
Dieses Video erzählt die Geschichte einer politischen Entscheidung – und ihrer Umkehrung. Wir schauen zurück auf die größte Wohnungsnot der deutschen Geschichte: Über zwei Millionen zerstörte Wohnungen, Millionen Vertriebene, Familien in Kellern und Baracken. Und wir zeigen, wie die junge Bundesrepublik mit dem sozialen Wohnungsbau von 1950 darauf reagierte – mit staatlichen Krediten, gedeckelten Mieten und dem Prinzip der Wohnungsgemeinnützigkeit. Wohnen war damals kein Renditeobjekt, sondern eine Grundversorgung.
Dann verfolgen wir, wie dieses System Schritt für Schritt abgebaut wurde – und warum wir heute, in einem der reichsten Länder der Welt, schlechter dastehen als ein bettelarmes Nachkriegsdeutschland. Eine dokumentarische Spurensuche zwischen Wirtschaftswunder und Wohnungskrise, zwischen Gemeinnützigkeit und Kapitalmarkt, zwischen politischem Willen und kollektivem Vergessen.
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Der Beitrag verfällt am 22.01.27 05:40.

