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Javier Milei übernahm Argentinien in einer dramatischen wirtschaftlichen Lage: hohe Inflation, massive Defizite und ein Staatsapparat, dessen Finanzierung zunehmend außer Kontrolle geraten war.
Seine Antwort darauf war nicht mehr Staat, sondern weniger: Ausgaben kürzen, Behörden streichen, Subventionen zurückfahren und das Staatsdefizit beseitigen.

Prof. Dr. Philipp Bagus kennt Javier Milei persönlich und hat sich intensiv mit dessen wirtschaftspolitischem Ansatz beschäftigt. Im Gespräch mit Markus Langemann erklärt der Ökonom, warum Mileis Politik aus seiner Sicht weit mehr ist als ein argentinisches Experiment.

Bagus spricht auch über einen entscheidenden Punkt, der weit über Argentinien hinausreicht: Muss ein Land wirtschaftlich erst kurz vor dem Zusammenbruch stehen, bevor tiefgreifende Reformen politisch möglich werden?

Spätestens hier führt das Gespräch nach Deutschland.

Prof. Dr. Philipp Bagus ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid und Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

Am 6. November ist Philipp Bagus Speaker bei B-SAFE26 VIENNA. Dort wird es unter anderem darum gehen, welche konkreten Konsequenzen Unternehmer aus den wirtschaftlichen und politischen Veränderungen in Europa ziehen können. Kommen Sie dazu es gibt noch einige Tickets.

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Vielen Dank.

00:00 – „Es ist kein Geld da“
00:21 – Mileis Gegenmodell zu Europa
02:18 – Hat Milei bewiesen, dass radikales Sparen funktioniert?
04:12 – Wie schlecht stand Argentinien vor Milei da?
05:28 – Sozialabbau oder Angriff auf die „Politkaste“?
08:44 – Wie Milei das argentinische Transfersystem verändert
10:01 – Gab es einen sozialen Schock?
12:47 – Was wäre ohne Milei passiert?
15:46 – „Es ist kein Geld da“: Mileis zentrale Botschaft
18:05 – Deutschland geht den umgekehrten Weg
19:50 – Muss ein Land erst gegen die Wand fahren?
22:12 – Was Unternehmer daraus lernen können

Quellenverweis:
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Foto Langemann: Shaheen Thaha

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Der Beitrag verfällt am 04.01.27 03:25.

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