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Professor Michael Meyen hat sich eine Woche lang jeden Abend die Tagesschau angesehen – und analysiert, welches Weltbild Deutschlands wichtigste Nachrichtensendung täglich vermittelt. Im Gespräch geht es um das beruhigende Bild eines angeblich funktionierenden Landes, um Experten-Framing, Sprachregelungen, den Vergleich mit der „Aktuellen Kamera“ der DDR und die Frage, warum viele Zuschauer die mediale „blaue Pille“ offenbar bewusst wählen.

Außerdem sprechen wir über öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Corona als Vertrauensbruch, Meyens eigene Disziplinarverfahren, Programmbeschwerden, Aussteiger aus dem Mediensystem, das EU-Projekt „Demokratie-Schutzschild“ und den wachsenden Kampf um Reichweite, Deutungshoheit und freie Medien.

Ein Gespräch über Massenbewusstsein, Staatsnähe, Medienmacht – und die Frage, wie viel Wirklichkeit in den Nachrichten wirklich vorkommt.


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Der Beitrag verfällt am 24.10.26 02:42.

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