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Gehen an ostdeutschen Flughäfen bald die Lichter aus? Am östlichen Rand Brandenburgs droht einem Leuchtturm der ostdeutschen Industrie das Aus:
Die PCK-Raffinerie in Schwedt, ehemals bekannt als das Petrolchemische Kombinat versorgt zu 95 Prozent Berlin und Brandenburg mit fossilen Kraftstoffen:
Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin.
Allein am Hauptstadtflughafen BER kommen 80 Prozent des getankten Kerosins aus dem PCK in Schwedt, das bis 1964 am Ende der Druschba-Pipeline errichtet wurde.
Eine gute Sache, könnte man meinen, in Zeiten, in denen aus dem Nahen Osten kein Öl zu erwarten ist. Doch seit den Sanktionen des Westens gegen russisches Öl und Gas steht das Werk auf der Kippe:
Tausende Familien in der Region, die von der Raffinerie und ihren angeschlossenen Betrieben leben, bangen um ihre Existenzen.
In dieser Sendung erklärt uns der Wirtschaftsanwalt Wolfgang Hummel aus Berlin, warum die Bundesregierung zum Nachteil des Ostens wegschaut, wie ernst die Lage ist und was zu tun wäre, um die deutsche Industrie noch zu retten, die auch in den alten Bundesländern bereits deutlich um ihr Überleben kämpft.

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Der Beitrag verfällt am 06.10.26 03:32.

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