Razzia bei Top-Journalist – „Stasi-Methoden von Hamburgs Polizei“

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Hausdurchsuchung als Mittel zur Einschüchterung von Journalisten:

Morgens um 06.30 Uhr klingelt die Polizei bei dem bekannten Journalisten, Waffenrechtsexperten und forensischen Gutachter Lars Winkelsdorf. Der Vorwurf: Er soll illegal eine Waffe besitzen. Doch die befindet sich nachweislich schon seit 18 (!) Jahren bei den Behörden.

"Es ging tatsächlich aus meiner Wahrnehmung eindeutig darum, mich einzuschüchtern, Gewalt gegen mich auszuüben, meine Arbeit als Journalist zu behindern und mir unmittelbar zu verstehen zu geben, dass meine kritische Berichterstattung zur Waffenbehörde der Hamburger Polizei und der katastrophalen Situation hier mit dem Missbrauch illegaler Waffen in Hamburg politisch unerwünscht ist".

Der massive Polizeieinsatz sei rechtsstaatlich nicht haltbar, sagt Winkelsdorf. "Man will mich terrorisieren."

Im Gespräch mit TE schildert er detailliert den Ablauf der Durchsuchung, das aus seiner Sicht unverhältnismäßige Vorgehen der Beamten sowie zahlreiche formale und inhaltliche Fehler im Durchsuchungsbeschluss. Winkelsdorf erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hamburger Waffenbehörde: Aktenmanipulation, bewusste Falschinformationen gegenüber Justiz und Polizei sowie systematische „Zersetzungsmethoden“ nach dem Vorbild der Stasi.

Der renommierte Journalist beschreibt ein Klima aus Filz, politischer Patronage und Intransparenz in Hamburger Behörden und auch in den lokalen Medien. Seinen Fall sieht er in einem größeren Zusammenhang: Der Umgang mit kritischen Journalisten werfe Fragen auf, wie belastbar die deutsche Demokratie und die Pressefreiheit sind.

Ein brisantes Gespräch über staatliche Macht und Machtmissbrauch, Behördenversagen und die realen Grenzen des Rechtsstaats.

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QUELLENHINWEIS: Tichys Einblick

Der Beitrag verfällt am 29.05.26 21:22.

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