Wisnewski Aktuell #08

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In diesem exklusiven Interview spreche ich mit dem renommierten Publizisten Gerhard Wisniewski über seinen aufsehenerregenden Rechtsstreit gegen die Stadtbibliothek Münster – ein Fall, der weit über die persönlichen Interessen hinausreicht und grundsätzliche Fragen zur Meinungsfreiheit und zum pluralistischen Umgang mit Literatur aufwirft.

🔹 Der Fall:
Die Stadtbibliothek Münster hatte Wisniewskis Bücher mit einem Warnhinweis versehen – erst mit einem längeren Text, dann nur noch als „demokratisch umstritten“ deklariert. Doch nun steht fest: Das Oberverwaltungsgericht NRW hat entschieden – die Bibliothek darf dies nicht. Ein Sieg für die Freiheit des Wortes – und ein deutliches Signal an öffentliche Einrichtungen.

🔎 Hintergrund & Brisanz:
Was auf den ersten Blick wie eine Einzelentscheidung erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Teil einer größeren Entwicklung. Diverse Bibliotheksverbände – darunter z. B. der BIB oder der Deutsche Bibliotheksverband – geben unter dem Deckmantel sogenannter „Fachdebatten“ Empfehlungen heraus, wie mit „rechter Literatur“ umzugehen sei.

Diese Leitlinien – häufig in Form von Positionspapieren oder Handreichungen – haben oftmals den Charakter von inoffiziellen Anweisungen, wie Bibliothekare mit bestimmten Inhalten umzugehen haben. Dabei fällt auf:

➡️ Es geht ausschließlich um rechte oder konservative Literatur.
➡️ Linksradikale, islamistische oder andere extreme Strömungen werden in diesen Schriften nicht erwähnt.
➡️ Das wirft massive Zweifel an der angeblichen „Neutralität“ dieser Fachpapiere auf – ebenso wie die Frage: Wer finanziert eigentlich diese Verbände?

Gerade in öffentlich-rechtlichen oder staatlich mitfinanzierten Einrichtungen ist eine einseitige Bewertung und Kennzeichnung bestimmter Weltanschauungen hochproblematisch – zumal hier mutmaßlich Steuergelder verwendet werden, um kritische oder oppositionelle Stimmen zu marginalisieren.

🎙️ Themen im Interview:

Wie kam es zum Rechtsstreit mit der Stadtbibliothek Münster?
Warum das Urteil ein wichtiger Präzedenzfall ist
Wie die Bibliothekslandschaft zunehmend politisiert wird
Welche Rolle Verbände, „Fachdebatten“ und Steuergelder dabei spielen

📌 Dieses Gespräch liefert nicht nur Einblicke in einen konkreten Gerichtsprozess, sondern beleuchtet strukturelle Fragen zur Zensur durch Soft-Power, zur politischen Neutralität öffentlicher Institutionen – und zur Verantwortung einer demokratischen Gesellschaft gegenüber pluralistischer Informationsvielfalt.

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Der Beitrag verfällt am 13.12.25 13:02.

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