Mysterium Kornkreise
Kornkreise – ein Thema welches nicht ernst genug genommen wird?
Zweifellos gibt es immer wieder Spaßvögel und Fälscher, die sich künstlerisch entfalten. Warum aber sind die Kornkreise ein weltweites Phänomen? Warum finden sich bei vielen keinerlei Spuren? Die Anzahl an Kornkreisen ist so groß, dass eine Fälschung aller Kreise höchstunwahrscheinlich erscheint. Wer oder was lässt die Kreise entstehen? Warum berichten bereits im Mittelalter Bauern in alten Texten von Kornkreisen? Wie lässt sich das rechtwinkliche Abknicken und die unnatürlichen, aufgeplatzten Bruchstellen der Halme erklären? Warum sollen sich Fälscher den riesigen Aufwand und die Mühe machen über mehrere Kilometer verteilt perfekt symmetrisch angeordnete Figuren zu kreieren? Warum wurden bei Kornkreisen kleine, leuchtende Flugobjekte beobachtet? Warum veröffentlichte die britische Regierung nicht die Ergebnisse ihrer Untersuchungen der Operation “Black Bird” im Jahr 1990? Mythen erzählen von Energielinien, vom Teufel oder einer gehörnten Kreatur inmitten der Kreise.
Auf Secret.tv gibt es zum Thema Kornkreise ein interessantes Interview mit Günther Schermann
Günther Schermann versucht nun seit über 10 Jahren, dem Phänomen der Kornkreise auf den Grund zu gehen. Die zentralen Themen des hauptberuflichen Informatikers sind die Erforschung und Bekanntmachung der Kornkreise. Seit 1996 verbringt er jährlich bis zu vier Wochen in Südengland, um vor Ort zu recherchieren. Er setzt sich auf der Internet-Plattform kornkreiswelt.at für eine seriöse Berichterstattung und Erforschung des Kornkreisphänomens ein.
Global betrachtet erscheinen rund zwei Drittel aller Muster in Südengland – vor allem die größten und beeindruckendsten. Der Rest verteilt sich auf mehrere Dutzend Länder, hauptsächlich (Mittel-)Deutschland und Niederlande, Kanada und USA. Vereinzelt tritt das Phänomen auch in osteuropäischen Ländern auf.
Bislang sind allein in Südengland mehr als 3000 Zeichen dokumentiert, mit einer Ausdehnung von üblicherweise zwischen 30 und 100, mitunter sogar über 300 Metern. In den letzten 15 Jahren erschienen allein in England jährlich zwischen 50 und 150 in die Getreidefelder gedrückte Motive.
Die Halme sind oft auf seltsame Weise spiralförmig umgelegt und je nach Reifegrad des Getreides kaum gebrochen, meist nur geknickt oder gar nur gebogen. So wachsen die Ähren dann eine Zeit lang am Boden waagerecht weiter, bevor sie sich wieder durch Dehnen der Wachstumsknoten aufrichten. Doch will man uns mit den Kornkreisen etwas sagen bzw. hilfreiche Tipps geben?
Filmlänge: ca. 35 Minuten
Zum Film-Beitrag auf Secret.tv >>
(ohne ABO kostenpflichtiger Beitrag)
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